Ich freue mich, Ihnen und Euch auch in dieser Ausgabe meines Newsletters #AnnE-Mail wieder von den wichtigsten Neuigkeiten aus der Bundespolitik und meinem Wahlkreis zu berichten.
Liebe Leserinnen und Leser,
endlich war es wieder soweit: 50 Gäste aus unserer Heimat durfte ich im Deutschen Bundestag willkommen heißen. Es war eine große Freude, so viele vertraute Gesichter zu sehen und viele neue Menschen kennenzulernen. Menschen, die sich in ihrer Freizeit mit viel Herzblut in Vereinen, Chören und Gemeinschaften engagieren.
Mit dabei waren unter anderem der Männerchor Gaschari, der mit einer wirklich begeisternden Gesangseinlage für einen ganz besonderen Moment sorgte, sowie die Landfrauen Ellewick-Crosewick und viele weitere liebe Menschen aus dem Wahlkreis.
Bei Gesprächen über die derzeitigen Herausforderungen, Ehrenamt und die politischen Themen unserer Zeit wurde deutlich, wie stark die Verbundenheit untereinander ist. Gerade in diesen bewegten Zeiten tut es gut, vertraute Stimmen und ehrliche Meinungen aus der Heimat zu hören. Es war ein Tag voller Herzlichkeit, spannender Begegnungen und lebendiger Eindrücke. Ein Tag, der zeigt, dass Politik dort am stärksten ist, wo sie nah an den Menschen bleibt und Politiker am besten handeln können, wenn sie ihre Wurzeln nicht verlieren.
Ich danke euch allen, dass ihr die Reise auf euch genommen habt und freue mich schon auf das nächste Wiedersehen! Eure Anne
Eine richtig gute Woche für unsere CDU im Westmünsterland! Gleich zwei überwältigende Ergebnisse und das klare Zeichen: Wir stellen uns geschlossen auf für die Landtagswahl 2027.
Bei der Wahlkreismitgliederversammlung in Borken wurde Hendrik Wüst mit 73 von 74 Stimmen und somit mit 98,6 Prozent fast einstimmig als CDU-Direktkandidat nominiert. Klarer hätte das Signal kaum sein können. Hendrik steht für eine Politik, die anpackt: faire Chancen für jedes Kind, mehr Sicherheit, eine starke Wirtschaft. Das kommt an – und das spüren die Menschen in Nordrhein-Westfalen ganz deutlich. Als Ministerpräsident hat er in den vergangenen Jahren gezeigt, was verantwortungsvolle Politik bedeutet: Verlässlichkeit, Gestaltungswille und ein klares Bekenntnis zur Mitte. Das Westmünsterland ist sein Zuhause und das Vertrauen der Basis in ihn ist riesengroß.
Und auch Heike Wermer hat ein beeindruckendes Ergebnis erzielt: 99,2 Prozent Zustimmung bei ihrer erneuten Nominierung als Landtagskandidatin. Herzlichen Glückwunsch, liebe Heike! Dieses Ergebnis spricht für sich und zeigt, wie sehr sie das Vertrauen der Mitglieder genießt und wie fest sie in der Region verwurzelt ist.
Zwei starke Kandidatinnen und Kandidaten, zwei überwältigende Bekenntnisse der Basis. Wir wollen weiter Verantwortung für Nordrhein-Westfalen tragen: für sichere Arbeitsplätze, gute Schulen, funktionierende Infrastruktur und einen Staat, der seinen Bürgerinnen und Bürgern verlässlich zur Seite steht. Mehr Münsterland wagen!
Häusliche Gewalt ist kein privates Schicksal. Sie ist ein massives gesellschaftliches Problem und die Zahlen sprechen eine erschreckende Sprache: 2024 wurden 266.000 Fälle häuslicher Gewalt polizeilich erfasst, 328 Frauen wurden getötet. Und das ist nur die Spitze des Eisbergs: Die im Februar 2026 veröffentlichte Dunkelfeldstudie zeigt, dass weniger als fünf Prozent der Fälle angezeigt werden. Fünf bis sechs Millionen Fälle jährlich, das können wir als Gesellschaft nicht hinnehmen.
Ich bin deshalb froh, dass wir jetzt handeln: Mit dem Gesetz zur Einführung der elektronischen Aufenthaltsüberwachung und der Täterarbeit im Gewaltschutzgesetz nehmen wir Täter konsequent in die Pflicht und schaffen bessere Rahmenbedingungen für den Schutz der Opfer.
Konkret: Gerichte können künftig anordnen, dass Täter die für eine elektronische Überwachung notwendigen technischen Mittel selbst betriebsbereit halten. Familiengerichte können Täter zur Teilnahme an Sozialtrainings oder Gewaltpräventionsberatungen verpflichten. Die Strafrahmen bei Verstößen gegen Gewaltschutzanordnungen werden erhöht. Und Familiengerichte erhalten bei Gefährdungsanalysen Zugang zum Waffenregister. Das Höchstmaß der möglichen Freiheitsstrafe steigt von zwei auf drei Jahre.
Mir ist dabei eines besonders wichtig: Nicht die Opfer sollen sich schämen, sondern die Täter. Diesen Bewusstseinswandel wollen wir aktiv befördern.
Klar ist aber auch: Das Gesetz allein reicht nicht. Wenn sich 95 Prozent der Betroffenen nicht trauen, Hilfe zu suchen, müssen wir intensiv an den Ursachen arbeiten: Hürden abbauen, bestehende Angebote verbessern, dort nachsteuern, wo Schutz noch nicht wirksam greift. Umso wichtiger ist es, dass die Umsetzung des Gewalthilfegesetzes durch das Bundesfamilienministerium eng begleitet wird und ab 2027 über zehn Jahre hinweg 2,6 Milliarden Euro für den Gewaltschutz bereitstehen.
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