Ich freue mich, Ihnen und Euch auch in dieser Ausgabe meines Newsletters #AnnE-Mail wieder von den wichtigsten Neuigkeiten aus der Bundespolitik und meinem Wahlkreis zu berichten.
Der Januar hat gezeigt, dass dieses politische Jahr mit Tempo und klarer Zielrichtung begonnen hat. Die Bundesregierung hat früh wichtige Akzente gesetzt und deutlich gemacht, dass sie wirtschaftliche Stabilisierung, Reformbereitschaft und staatliche Handlungsfähigkeit zusammendenkt. Der Beschluss des Jahreswirtschaftsberichts 2026 war dabei ein zentraler Auftakt. Nach zwei Jahren der Rezession und einem Jahr der Stagnation wird für 2026 ein reales Wirtschaftswachstum von 1,0 Prozent erwartet. Diese Prognose ist kein Anlass für Selbstzufriedenheit, aber ein ermutigendes Signal, dass sich die wirtschaftliche Lage stabilisiert und Spielräume für Gestaltung entstehen.
Der Bericht macht zugleich deutlich, dass die Erholung vor allem von der Binnennachfrage getragen wird und noch kein selbsttragender Aufschwung erreicht ist. Genau darin liegt aber auch die Chance: Die Bundesregierung nutzt den Jahresbeginn, um die konjunkturelle Stabilisierung mit einer klaren Reformagenda zu verbinden. Der Abbau von Bürokratie und die Beschleunigung von Planungs- und Genehmigungsverfahren standen im Januar weit oben auf der politischen Agenda. Mehrere Gesetze und Gesetzesinitiativen zielen darauf ab, Verwaltung zu vereinfachen, Unternehmen zu entlasten und Investitionen schneller möglich zu machen. Das sendet ein wichtiges Signal an Wirtschaft und Gesellschaft: Der Staat will ermöglichen, nicht bremsen.
Parallel dazu wurden entscheidende Vorarbeiten für eine Reform des Sozialstaates geleistet. Die Ergebnisse der Sozialstaatsreformkommission markieren einen wichtigen Schritt hin zu mehr Übersichtlichkeit, besseren Erwerbsanreizen und einer zukunftsfesten Ausgestaltung der sozialen Sicherungssysteme. Dass die Empfehlungen einstimmig verabschiedet wurden, zeigt, dass Reformen auch mit breitem Konsens gelingen können, wenn das gemeinsame Ziel im Mittelpunkt steht.
Auch beim Thema Sicherheit und Resilienz hat der Januar gezeigt, dass die Bundesregierung entschlossen handelt. Der Schutz kritischer Infrastrukturen wurde politisch neu priorisiert, mit einem klaren Fokus auf Prävention, Widerstandsfähigkeit und klare Zuständigkeiten. Damit wird staatliche Handlungsfähigkeit gestärkt und Vertrauen in die Fähigkeit des Staates geschaffen, auf neue Bedrohungslagen angemessen zu reagieren.
Nicht zuletzt setzte der Januar auch außen- und handelspolitisch wichtige Signale. Die Bundesregierung hat betont, wie wichtig offene Märkte, verlässliche Partnerschaften und zugleich eine stärkere europäische Souveränität sind. Die Diversifizierung von Lieferketten und der Ausbau internationaler Handelsbeziehungen bleiben zentrale Bausteine für wirtschaftliche Stärke in einem geopolitisch herausfordernden Umfeld.
Insgesamt ist der Jahresstart gelungen. Der Januar hat gezeigt, dass dieses Jahr mit Klarheit, Tempo und Gestaltungswillen begonnen hat. Wenn es gelingt, dieses starke Anfangstempo zu halten, Reformen konsequent umzusetzen und den eingeschlagenen Kurs fortzuführen, kann 2026 ein Jahr werden, in dem wichtige Weichen gestellt und spürbare Fortschritte erreicht werden. Diese Zuversicht nehme ich aus den ersten Wochen des Jahres mit und verbinde sie mit der Hoffnung, dass wir diesen Schwung gemeinsam durch das Jahr tragen.
Der Start ins neue Jahr stand ganz im Zeichen der Landwirtschaft: mit vielen Begegnungen, wichtigen Impulsen und einem spürbaren Aufbruch. Besonders die Grüne Woche 2026 in Berlin hat gezeigt, wie viel Kraft, Vielfalt und Innovationsgeist in der Agrar- und Ernährungswirtschaft stecken. Sie war nicht nur fachlich ein Höhepunkt, sondern auch ein starkes Zeichen für die Bedeutung unserer Regionen.
Nordrhein-Westfalen war in diesem Jahr auf der Grünen Woche besonders präsent. Mit einem breiten Auftritt, vielfältigen Ausstellern und einem klaren regionalen Profil hat NRW gezeigt, wie leistungsfähig und zukunftsorientiert Landwirtschaft, Verarbeitung und ländliche Räume im bevölkerungsreichsten Bundesland aufgestellt sind. Dabei wurde deutlich: NRW verbindet Tradition und Innovation, regionale Verwurzelung und internationale Offenheit.
Ganz besonders stolz macht mich die starke Präsenz des Münsterlands. Unter dem Motto „Münsterland. Das gute Leben“ war unsere Region an mehreren Tagen sichtbar mit dem vertreten, was sie ausmacht: einer starken Landwirtschaft, innovativen Betrieben, hochwertigen Lebensmitteln und einer hohen Lebensqualität. Das Münsterland steht für Verlässlichkeit, für unternehmerischen Mut und für den engen Zusammenhalt zwischen Landwirtschaft, Handwerk, Mittelstand und Gesellschaft. Genau das wurde in Berlin eindrucksvoll gezeigt.
Ein persönlicher Höhepunkt war für mich der NRW-Abend auf der Grünen Woche. Dort viele bekannte Gesichter aus dem Münsterland und aus ganz Nordrhein-Westfalen zu treffen, hat mich sehr gefreut. Diese Begegnungen zeigen, wie gut unsere Region vernetzt ist und wie stark das gemeinsame Engagement für Landwirtschaft und ländliche Räume ist. Der Austausch mit Landwirtinnen und Landwirten, Vertreterinnen und Vertretern aus Verbänden, Wirtschaft und Politik macht deutlich, wie wichtig der direkte Dialog bleibt.
Die Grüne Woche hat erneut gezeigt, dass Landwirtschaft weit mehr ist als Produktion allein. Es geht um Ernährungssicherheit, um nachhaltiges Wirtschaften, um Innovation und um die Zukunft unserer ländlichen Räume. Gerade Regionen wie das Münsterland leisten dazu einen entscheidenden Beitrag, heute und in Zukunft.
Dieser gelungene Jahresauftakt macht Mut. Es liegt viel Arbeit vor uns, aber auch große Chancen. Wenn wir den Schwung der ersten Wochen mitnehmen, den Austausch fortsetzen und weiter gemeinsam an guten Rahmenbedingungen arbeiten, kann 2026 ein Jahr werden, in dem wir für das Münsterland, für NRW und für die Landwirtschaft insgesamt viel bewegen.
Die Bundesregierung hat den Jahreswirtschaftsbericht 2026 vorgelegt und damit eine umfassende Analyse der aktuellen wirtschaftlichen Lage Deutschlands sowie der wirtschafts- und finanzpolitischen Schwerpunkte für das laufende Jahr veröffentlicht. Nach zwei Jahren mit realwirtschaftlichen Rückgängen und einem Jahr nahezu ohne Wachstum zeichnet der Bericht für 2026 ein Bild einer vorsichtigen Erholung: Das reale Bruttoinlandsprodukt wird für dieses Jahr mit 1,0 Prozent Zuwachs prognostiziert. Diese Entwicklung stützt sich maßgeblich auf eine gestiegene Binnennachfrage sowie auf eine Entspannung im außenwirtschaftlichen Umfeld, die im Jahresverlauf spürbar geworden ist.
Im vergangenen Jahr konnte die deutsche Wirtschaft bereits ein leichtes Wachstum erzielen; das Bruttoinlandsprodukt wuchs 2025 um etwa 0,2 Prozent, und im vierten Quartal legte die Produktion im Vergleich zum Vorquartal zu. Diese Entwicklung wurde begleitet von einer Stabilisierung der industriellen Produktion und einer allmählichen Erholung im verarbeitenden Gewerbe, was auf gestiegene Auftragseingänge und sich bessernde Rahmenbedingungen zurückgeführt wird. Das Exportgeschäft bleibt zwar weiterhin belastet durch globale Unsicherheiten und Handelshemmnisse, doch deuten die jüngsten Daten auf eine langsam stabilere Nachfrage aus dem Ausland hin.
Trotz dieser positiven Signale bleibt der Reformbedarf hoch. Der Bericht macht deutlich, dass strukturelle Herausforderungen die Wachstums- und Investitionsdynamik weiterhin bremsen. Dazu zählen hohe Bürokratiekosten, ineffiziente Planungs- und Genehmigungsverfahren, erhebliche Investitionsrückstände in Infrastruktur, Digitalisierung und Klimaschutz, der demografische Wandel mit seinen Folgen für Arbeitsmarkt und Sozialsysteme sowie anhaltend hohe Energiepreise und Belastungen durch Steuern und Abgaben. Diese Hemmnisse wirken sich sowohl auf die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen als auch auf die gesamtwirtschaftliche Leistungsfähigkeit aus.
Vor diesem Hintergrund stellt die Bundesregierung im Jahreswirtschaftsbericht eine umfassende wirtschaftspolitische Agenda vor, die darauf abzielt, diese strukturellen Defizite zu beheben und die Erholung in ein nachhaltiges Wachstum umzuwandeln. Wesentliche Elemente dieser Agenda sind Maßnahmen zum Abbau bürokratischer Hürden und zur Beschleunigung von Planungs- und Genehmigungsverfahren, um Investitionsprozesse zu erleichtern. Parallel dazu sollen staatliche Investitionen in Zukunftsfelder wie Infrastruktur, digitale Netze, Bildung und Klimaneutralität deutlich erhöht werden, um Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit zu stärken.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Verbesserung der Rahmenbedingungen für Forschung, Entwicklung und Technologietransfer. Ziel ist es, Unternehmen stärker bei der Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen zu unterstützen und damit Wertschöpfung und Beschäftigung zu fördern. Angesichts der hohen Energiepreise hat die Bundesregierung Maßnahmen zur Entlastung von Unternehmen und privaten Haushalten in den Blick genommen, um Kostenrisiken zu reduzieren und die Nachfrage zu stabilisieren. Gleichzeitig sollen Reformen den Arbeitsmarkt stärken, den Arbeitskräfteangeboten entgegenwirken und die langfristige Stabilität der Sozialversicherungssysteme sichern.
Die Bundesregierung betont, dass die gegenwärtige wirtschaftliche Entwicklung als Chance begriffen werden muss, notwendige Strukturreformen entschlossen voranzutreiben. Nur durch konsequentes Handeln könne Deutschlands Soziale Marktwirtschaft zukunftsfest gemacht, Wachstumspotenziale ausgeschöpft und die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts nachhaltig gesichert werden. Damit solle langfristig nicht nur der Wohlstand erhalten, sondern auch die soziale Stabilität gestärkt werden: in einem global herausfordernden Umfeld, in dem sowohl internationale Wirtschaftsbeziehungen als auch nationale Rahmenbedingungen fortlaufend angepasst werden müssen.
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